Silvia: „Sündenvergebung – der Schlüssel zum Frieden“

Mein Name ist Silvia Kölbl. Ich bin verheiratet und habe zwei Jungs. Aufgewachsen bin ich in römisch-katholischem Umfeld mit Taufe, Erstkommunion und Firmung. Die sonntäglichen Kirchenbesuche waren in meiner Kindheit zunächst noch Pflicht – während der Schulzeit haben sich diese aber sehr bald auf Null reduziert. Das einzige was mich später mit der katholischen Kirche noch jahrelang verbunden hatte, war die Bezahlung des Kirchenbeitrages.

Mein Leben verlief dann ganz ohne GOTT. Ich habe auch nie darüber nachgedacht was nach dem Tod sein könnte. Ich sah mich selbst als guten Menschen mit ein paar kleinen Sünden, die aber in meinen Augen nach damaliger Sicht nicht so tragisch sein konnten.

Dann eines Tages bekam ich ein e-Mail eines guten Bekannten mit dem Schlusssatz (sinngemäß) – „ich wünsche Dir Gottes reichen Segen“. Ich habe mich über diese „fromme Verabschiedung“ ziemlich gewundert, da mir diese Redensart bei ihm völlig neu und unbekannt war. Irgendetwas musste in seinem Leben passiert sein – aber was? Ich wusste, dass dieser Absender nie etwas Unüberlegtes tat und so wurde ich neugierig und wollte mehr darüber erfahren. Wir haben uns dann getroffen, und ich war so fasziniert, mit welcher Freude er über die Vergebung der Sünden und die Beziehung zu JESUS CHRISTUS erzählte. Das war auch der Grund, warum ich begann, über JESUS und die Bibel nachzudenken.

Ich fing dann auch an, in der BIBEL zu lesen. Anfangs war es nur eine interessante Geschichte. Bald aber hatte ich gemerkt, dass ich dieses Buch immer dann in die Hand nahm, wenns einmal im Leben nicht so rund lief. Als ich mich mehr und mehr mit ihr beschäftigte, änderte sich automatisch meine Lebenseinstellung. Manche Dinge, welche mir immer sehr wichtig waren, hatten auf einmal keine so große Bedeutung mehr. Ja ich kann sagen, ich wurde ein besserer Mensch, wusste aber mittlerweile, dass ich, wenn auch nur eine Sünde übrigbliebe, vor GOTT nicht bestehen konnte.

Darum begann ich, mich mit dem Thema „Sündenvergebung“ zu beschäftigen und kurze Zeit später war ich mir ganz sicher, dass ich umkehren und mein weiteres Leben mit GOTT führen wollte. Ich erstellte dann gedanklich eine Liste mit allen Sünden und Verfehlungen gegen Gottes Gebote und brachte diese vor JESUS, da er ja mit seinem Tod für alles bezahlt hatte. Es veränderte sich jedoch weder emotional noch sonst im Leben irgendetwas.

Es kam mir so vor, als stünde ich vor einer Mauer, mit dem Wissen, dass es auf der anderen Seite wunderschön war, und ich konnte oder durfte einfach nicht hinüber. Ich weiß bis heute nicht, warum ich mir dann eingeredet habe, „Wenn ich sündlos vor der Mauer stehe, dann kann mich GOTT nicht ablehnen!“. Es war mir völlig klar, dass das gegen die Aussage der Bibel war, aber ich habe es trotzdem versucht. Je mehr ich aber aus eigener Kraft ein besseres Leben führen wollte, desto weniger ist es mir gelungen. Allmählich habe ich erkannt, dass es NUR mit GOTTES Hilfe möglich war. Mir wurde auch klar, dass GOTT, egal was er mit mir vorhatte, nur das Beste für mich wollte und ich fing an, GOTT zu vertrauen. Und auf einmal waren nicht nur alle Ängste und Zweifel bezüglich meines weiteren Lebens unbegründet. Auch die Mauer war weg und ich freute mich auf eine Zukunft mit GOTT.

Am 3. März 2014 fuhr ich mit dem Auto und wollte einfach nur mit JESUS reden und sagte: „HERR, wie schauts jetzt eigentlich mit meinen Sünden aus?“ – Ich wollte JESUS nochmals meine Sünden hinlegen und IHM danken, dass er auch meine Schuld am Kreuz mit seinem Blut bezahlt hat. ABER – nach dem ersten Satz wusste ich was Sündenvergebung ist: Alles war mir bereits vergeben! Es war der schönste Moment meines ganzen Lebens! Leider kann ich das nicht näher erklären. Ich bat JESUS noch, ER solle in mein Leben kommen. ER wisse, dass ich IHM jetzt ganz vertraute.

Und jetzt weiss ich, dass

  • GOTT Tag und Nacht an meiner Seite ist
  • ich mit allen Anliegen zu JESUS kommen kann und ER immer die beste Lösung für mich hat
  • die BIBEL Wahrheit ist und ich ewiges Leben habe.

In mir ist nun eine Freude, welche ständig wächst. Es ist eine innere Ruhe und Frieden in mir, wie ich es mir nie hätte erträumen können, und vor allem Dankbarkeit für GOTTES Liebe, Gnade und seine unendliche Geduld mit mir.

Es gibt nichts Höheres, Schöneres oder Größeres, als ein Leben führen zu dürfen in einer Beziehung zu JESUS CHRISTUS – einer Verbindung zu GOTT.